Wir hatten ein Problem.
Unser guter Freund Konstantin hier hat nämlich Retro-Gaming-Turniere veranstaltet.
Retro-Gaming-Turniere sind großartig! Da spielen viele nette Menschen alte Spiele auf alter Hardware gegeneinander, hangeln sich einem Turnierbaum entlang und küren einen Sieger oder eine Siegerin. Und am Ende gibt es Pizza für alle.
Nach einem Turnier hat Konstantin aber mal gesagt: Retro-Gaming-Turniere sind großartig, aber die alte Hardware ist so ein Problem. Sie ist schwer, sie ist fehleranfällig, sie ist laut, sie ist langsam – sie ist leider alt. Und mein Auto kann auch nur so und so viele Maschinen tragen. Das ist nicht praktikabel.
Also hat Enno gesagt: Dann müssen wir wohl oder übel emulieren. Wir nehmen Raspberry Pis, drucken uns ein nettes Gehäuse, stecken Controller dran und spielen die Spiele so.
Dann hat aber Basti gesagt: Das ist zwar praktisch, aber wo bleibt der Charme? Die fiependen Netzteile, die lauten Laufwerke, das alte Plastik, das Feinjustieren der Kabelanschlüsse, das Pusten in die Cartridges. Das gehört doch auch dazu! Wenn wir schon emulieren, dann muss das Style haben!
Dann hat Arne gesagt: Lasst uns wenigstens ein eigenes Gehäuse bauen!
Dann hat Konstantin gesagt: Und wenn wir schon dabei sind, können wir nicht wenigstens die Cartridges beibehalten? Richtig physische Cartridges, die richtig schön haptisch in einen Slot passen und ein Spiel direkt starten? So wie früher?
Und zu all dem hat Enno gesagt: Ok. Dann lasst mich mal machen, ich wollte immer schon mal wissen, wie man PCBs designt.
Dann hat Konstantin gesagt: Alles klar, ich bau schon mal ein Konsolengehäuse aus Lego-Steinen zusammen.
Und außerdem hat Konstantin gesagt: Ich hab hier noch so ein Logo rumliegen. Dann hat Arne gesagt: Wir haben ein Logo! Dann hat Enno gesagt: Ich bin mit Version 1 fertig.
Proof of Concept. Raspberry Pi auf eigenem PCB!
Dann hat Enno gesagt: Wir brauchen einen Namen für das Logo! Dann hat Arne gesagt: Die Saatkrähe auf Englisch heißt Rook! Dann haben alle gesagt: Wir haben einen Namen und ein Logo.
Dann hat Enno gesagt: Ich habe ein Gehäuse gedruckt und MK2.
Prototyp. Raspberry Pi startet durch Einsetzen der Cartridge, aber noch nicht von der Cartridge.
Dann hat Basti gesagt: Jede Konsole hat ihr eigenes Spiel. Ich bau mal ein Spiel. Dann hat Konstantin gesagt: Ich hab mal am Gehäuse weitergearbeitet. Dann hat Arne gesagt: Ich hab mal eine Website aufsetzen lassen. Dann hat Alex gesagt: Ich hab mal ein Newsletter-Formular angelegt. Dann hat Enno gesagt: Ich hab ein Gehäuse gedruckt und MK3.
Durchbruch: Raspberry Pi startet von der Cartridge.
Dann hat Arne gesagt: Ich will mal Konstantins Wohnung sehen. Dann hat Enno gesagt: Ich auch. Dann hat Konstantin gesagt: Wir machen ein Mini-Retro-Gaming-Turnier. Dann ist Basti auch einfach mitgefahren. Dann haben alle festgestellt: R∞k ist großartig, aber braucht mehr Power!
Dann hat Enno gesagt: Ich hab ein neues Gehäuse gedruckt und MK3.1.
Mehr Power: Konsole mit Raspberry Pi 5!
Dann hat Arne gesagt: Ich organisier mal ein neues großes Retro-Gaming-Turnier. Dann hat Enno gesagt: Da spielen wir dann unser Spiel. Dann hat Konstantin gesagt: Mehr Farben. Dann hat Basti gesagt: Mehr Noppen. Dann hat Alex gesagt: Mehr Content! Dann hat Arne gesagt: Magnete! Dann hat Markus gesagt: R∞k Velvet Red Edition!
Dann…
Dann war R∞k One. Das erste Retro-Gaming-Turnier nur mit R∞k-Konsolen.
Ziel erreicht! Problem gelöst.
Dann war Erschöpfung.
…
Und dann war ein Entschluss.
Wir bauen unsere eigene Konsole weiter.
MK4. R∞k für alle.
Wir fangen gerade erst an.
Folgt uns, verfolgt die Geschichte, hebt die Hand, wenn ihr Interesse habt.


